Die Vogelgrippe in Asien
as H5N1 Virus, die Vogelgrippe, hat bereits Millionen von Wildvögeln und Federvieh (Hühner, Truthähne, Enten Gänse, Tauben etc.) in ganz Asien getötet und mutiert zum Schreckgespenst. Um eine weitere Ausbreitung dieser Seuche zu verhindern, wurden viele Millionen Tiere geschlachtet. Trotzdem konnte die Ausbreitung der Vogelgrippe, auch als Geflügelpest bezeichnet, nicht aufgehalten werden. In China und Vietnam kam es 2005 erneut zu grösseren Ausbrüchen der Vogelgrippe. Indonesien, Südkorea und Japan meldeten ebenfalls Ansteckungen mit dem Vogelgrippe-Virus. Die Erreger der Vogelgrippe gehören zu den Influenza-A Viren und können generell alle Vogelarten befallen.
Im Juli 2006 erreichten uns schockierende Meldungen aus Thailand, wonach sich über hundert Menschen mit der Vogelgrippe, dem sogenannten H5N1 Virus, infiziert haben und unter Beobachtung stehen.
Ein Jugendlicher war an der Vogelgrippe gestorben. Er hatte fünf Tage vorher tote Hühner vergraben ohne sich zu entsprechend schützen. Bereits im Dezember 2005 waren erste Erkrankungen bekannt geworden.
Vor allem in ländlichen Provinzen wissen die Menschen viel zu wenig über diese Virus-Erkrankung bei Wildvögeln, Wasservögeln, Geflügel und Säugetieren. Beim kleinsten Verdacht auf ein infiziertes Geflügeltier mussten die ganzen Gelege getötet werden.
Ansteckung
Die Ansteckung bei Mensch und Tier erfolgt durch Kot-Partikel und Schleimhäute oder durch mangelnde Hygiene beim Berühren und Schlachten von kranken Tieren.
Symptome
Tiere: Fieber, Atembeschwerden und schleimiger Durchfall. Struppiges Federkleid und Nahrungsverweigerung. Tod innert Stunden, seltener auch innert Tagen.
Mensch: Grippeähnliche Berschwerden mit hohem Fieber, Hals- und Gliederschmerzen, Kopfweh, Husten und Atemnot. Die Vermehrung der Viren verläuft rasant. Vor allem bei alten und kranken Menschen sowie bei Kindern kann die Ansteckung, wenn nicht innert den ersten 48 Stunden behandelt, tödlich verlaufen.
Prophylaxe
Geflügelhalter mussten als vorbeugende Massnahme ihre Tiergehege einzäunen. Die thailändischen Gesundheitsbehörden wiesen die Leute verstärkt an, tote Vögel zu melden und führten vermehrt Kontrollen durch.
Die Regierungen der jeweiligen Länder hatten daher hohe Bussen verhängt, falls Vorkommnisse mit infiziertem Federvieh nicht gemeldet wurden.
Durch die epidemieartige Ausbreitung der Vogelgrippe in ganz Asien ist der Export von Geflügelfleisch massiv eingebrochen.
Die Europäer verhängten während der grassierenden Geflügelpest einen Import Stopp für sämtliches Fleisch von Vögeln. Leider ist die Vogelgrippe noch nicht gebannt.
In Japan ist sie dieses Jahr schon zum drittern Mal wieder ausgebrochen. Vor allem ist sie in den städtischen Agglomerationen aufgetaucht. Gemäss aktuellen Presse-Meldungen häufen sich derzeit die H5N1-Hinweise im asiatischen Raum.
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